Mit zehn Tonnen Metall kann man eine Menge anstellen, je nachdem, um was für eine Art Material es sich handelt. Mit zehn Tonnen Gold kann man zum Beispiel super den Weltmarkt aufmischen, mit zehn Tonnen Aluminium jede Menge Butterbrote einpacken und mit zehn Tonnen Silber braucht man sich nie wieder Gedanken um Werwölfe zu machen. Doch die besten Sachen stellen Männer bekanntlich entweder aus Holz oder aus Stahl her. Mit diesen zehn Tonnen Stahl kann man zum Beispiel einen „Marauder“ basteln.

Was das ist? Oh, das hat die BBC uns in einer der absolut besten Folgen aller Zeiten bei Top Gear offenbart. Der „Marauder“ ist das letzte Wort in Sachen Nachhaltigkeit, ökologischer Verbraucheffizienz und Fahrsicherheit, wenn es um Privatfahrzeuge geht. Na gut, gelogen, eigentlich ist er ein 10-Tonnen-Ungetüm aus Südafrika. Ein SUV, der eigentlich von Militärs und Sicherheitsdiensten eingesetzt wird, und der Autos ebenso unter seinen Reifen zermalmt wie jedwedes Gelände.

Genau wie der bekannte „Hummer“ kann der „Marauder“ auch von Zivilpersonen erworben werden. Die Top-Gear-Jungs fahren das Ungetüm ein wenig in Johannesburg spazieren und erzählen uns einiges darüber. Das Ding, hergestellt von einem Unternehmen namens Paramount-Group, ist nicht nur absolut sicher gegen Minen, die meisten Explosionen und wütende Mobs, es kostet auch ein erkleckliches Sümmchen. Obwohl, seit dem Brexit sind 200.000 Pfund nicht mehr so viel Geld … Jetzt müssen wir nur noch entscheiden, ob für die Version mit Turmgeschütz und Halterungen für Sturmgewehre wollen, oder das komplett zivile Modell … Ach, man gönnt sich ja sonst nichts.