Schon der Lamborghini Urus ist ein großer Erfolg für die italienische Supersportwagen-Firma. Als weltweit erster „Super-SUV“ beschrieben, wird der Urus den Umsatz von Lamborghini bis Ende nächsten Jahres auf globaler Ebene verdoppeln. Beeindruckend. Nun will das Unternehmen diesen Gewinn in ein neues Auto reinvestieren!

Lamborghini-CEO Stefano Domenicali gab bekannt, eine vierte Modellreihe zu starten, aber dies geschieht nicht sofort: „Wir werden darüber nachdenken, ein anderes Modell einzuführen ... aber im zweiten Teil (des nächsten Jahrzehnts) – 2025 bis 2030 – in diesem Bereich. Nicht davor. Es wäre falsch“, sagte er. Was könnte dieses vierte Modell letztlich sein? Domenicali bekräftigt, es selbst schlicht noch nicht zu wissen, da Diskussionen noch im Gange seien. MANN.TV hätte da ein paar Vermutungen, die auf einem früheren Konzept basieren: ein Frontmotor-Tourer oder eine Limousine.  

Beide würden theoretisch auf dem gleichen Konzept fußen, wie beim Bentley Continental GT und dem Porsche Panamera, was auch einen Hybrid-Antriebsstrang ermöglichen würde. Zuvor, als Lamborghini von Bugatti-Chef Stephan Winkelmann geführt wurde, stellte dieser die Estoque-Limousine und das Asterion-Coupé vor. Beide sahen völlig machbar aus, sogar als Konzepte. Warum hat man zumindest bis jetzt keine Produktion eingeleitet? Lamborghini verfügte trotz der Zugehörigkeit zum Volkswagen-Konzern schlicht noch nicht über die ausreichenden Ressourcen.

Mit der Produktion des Urus hat Lamborghini ein jährliches Produktionsziel von 10.000 Einheiten pro Jahr. Kombiniert mit dem zusätzlichen Cashflow und der erweiterten Fertigungsfläche sind die Ziele des Unternehmens also nun auf eine weitere brandneue Lamborghini-Modellreihe ausgerichtet. Was wird es sein? Nicht einmal Lamborghini weiß es – sicher ist nur, dass etwas geplant ist. In der Zwischenzeit bereitet sich das Unternehmen auf die unvermeidliche Urus-Konkurrenten vor. „Wir sehen viele Konkurrenten, die am unteren Segment ansetzen … aber wir haben noch Zeit zu diskutieren. Und um sicherzustellen, dass wir uns wieder von den anderen unterscheiden“, so Domenicali.

Quelle: carbuzz.com