Mercedes-AMG blickt auf eine lange Geschichte in der Formel 1 zurück und beliefert die Baureihe seit 1996 mit dem C36 AMG in Form von Sicherheitsfahrzeugen. Vor der diesjährigen Rennsaison hat der Tuner angekündigt, wieder ein Safety-Car zu liefern. Diesmal wird es ein Mercedes-AMG GT-R, ein Ersatz für das letztjährige GT S Safety Car. Wie die meisten AMG-Wagen hat der GT-R einen 4,0-Liter-Twin-Turbo unter seiner Motorhaube, aber jetzt wurde der darauf eingestellt, 585 PS zu liefern.

Das ist genug Power, um zweifelsfrei sagen zu können, dass der GT-R das bis dato stärkste F1-Safety-Car aller Zeiten ist. Von 0-100 schießt der AMG GT-R in 3,5 Sekunden, bevor der deutsche Sportwagen bei knapp 230 km/h abriegelt. Der GT-R ist bereits renntauglich, da er die Fahrdynamik des AMG GT3-Rennwagens teilt und während der Entwicklung auf dem Nürburgring ausgiebig getestet wurde. Bernd Mayländer wird wieder am Steuer des Mercedes-AMG Safety Car zu finden sein: „Ich freue mich sehr auf mein neues Firmenauto“, sagte er. „Es ist ein absolutes Highlight in Sachen Fahrdynamik und liegt noch eine Stufe höher als der AMG GT S der letzten Jahre.“

„Idealerweise sollte das Safety-Car möglichst selten zum Einsatz kommen – aber wenn wir das Formel-1-Feld sicher um die Strecke führen müssen, sind wir mit dem AMG GT-R bestens ausgerüstet.“ Ein AMG Track Package mit Überrollschutzsystem sowie ein Hochleistungs-Keramikbremssystem wurden verbaut. Eine weitere Besonderheit ist das serienmäßige Straßenfahrzeug: Eine offizielle F1-Lackierung und eine auf einer Carbonfaser-Lufthutze montierte Lichtleiste auf dem Dach, die in einem Windkanal für bestmögliche aerodynamische Effizienz optimiert wurde.