Schon interessant, dass ausgerechnet ein Online-Kreditvergleichsportal eine Umfrage unter Autotunern startet, aber ist ja schließlich auch ein teures Hobby. Auf jeden Fall wollten die Herrschaften von smava.de wissen, worauf Bastler besonderen Wert legen. Und wie sich herausstellte, geht Optik vor Leistung.

Auf Basis eines kostengünstigen Grundmodells wird entsprechend vor allem in das Äußere investiert. Auf das Jahr gerechnet summieren sich die Kosten bei den meisten Tunern ohne weiteres bis in den vierstelligen Bereich. Laut der Umfrage investierten 44 % der Befragten in den letzten zwölf Monaten bis zu 2.000 Euro in, oder besser 'auf' ihre heißen Öfen. 15 % machten 3.000 bis 5.000 Euro locker, 9 % gingen hoch bis 7.500 und sechs % sogar bis 10.000 Euro. Weiteren 9 % war auch das noch nicht genug.

Und wofür das Ganze? Für 44 % steht das Exterieur an erste Stelle. 31 % beschränken sich dagegen lieber auf das Wesentliche: den Motor! Knapp 20 % pumpt seine Moneten in die Elektronik und 8 % machten sich bevorzugt den Innenraum schön.

Für die Grundlage ihres vermeintlichen Meisterwerkes wählen die meisten Tuner wie gesagt, günstige Automodelle. 39 % griffen auf Fahrzeuge zurück, die älter sind als 15 Jahre, 25 % werkeln an Kisten mit 10 bis 15 Jahren auf der Felge, 18 % sind zwischen 6 und 10 Jahren alt und 8 Prozent sind 4 bis 6 Jahre jung. Mit Neuwagen arbeiteten lediglich 2 %.