Expertenmeinungen hin, Innovationen her! Wie gut sich eine Automarke verkauft, hängt letzten Endes vom Urteil des Konsumenten ab. Und dieses geht nicht immer konform mit der Prognose von Marktanalysten. Während Letztere Mercedes-Benz die größten Chancen auf den Zukunftsmarkt einräumen, sieht die Wahl der potenziellen Käufer ganz anders aus.

Das beweist die aktuelle Hi-Brands-Studie von Harris Interactive, im Zuge derer 2.000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher zu den ihrer Meinung nach den zukunftsfähigsten Automarken befragt wurden.

Die Befragten verwehrten Mercedes-Benz mit dem undankbaren vierten Platz eine Platzierung auf dem Treppchen. Den ersten Platz belegt für die Konsumenten Audi, ganz dicht gefolgt von BMW auf Platz Zwei. Und wer hätte es gedacht: Trotz der namensschädigenden Skandale landet VW in der Gunst der Wähler auf dem dritten Platz. Offenbar scheint man sich in Wolfsburg allmählich zu erholen, denn trotz allem setzen 45 Prozent der Befragten ihr Vertrauen in die Marke. Und nicht nur das:

„Einsam in Führung ist VW dann, wenn es um die konkrete Berücksichtigung bei zukünftigen Anschaffungen von Neu- oder Gebrauchtwagen geht: Hier hält sie mit 51 Prozent deutlichen Abstand zu allen übrigen Marken inklusive der beiden VW-Konzernmarken Audi und Skoda, die sich mit 29 Prozent und 26 Prozent noch vor BMW und Mercedes platzieren.“

Auch Skoda und Toyota konnten als zukunftsfähige Volumenmarken punkten. Das Mittelfeld bilden Opel, Mini, Ford, Smart, Seat und Mazda. Dann folgen Renault, Hyundai, Kia, Citroën und Fiat, die das untere Drittel der 18 getesteten Marken bilden. Moment, da fehlt ja rechnerisch einer. Richtig, dem letzten Platz wollten wir aus dramaturgischen Gründen nämlich eine eigene Zeile widmen.

Am wenigsten Chancen auf dem Zukunftsmarkt räumten die Befragten Dacia ein.

I Fotos: Ed Aldridge / Jonathan Weiss / Paceman / Shutterstock.com

Quelle: horizont.net