Der Automobilmarkt ist hart umkämpft, das weiß auch der deutsche Autohersteller und Volkswagen-Spross Audi. Trotzdem bekräftigte Konzernchef Rupert Stadler auf der Hauptversammlung das Ziel, bis 2020 an der Spitze der drei deutschen Oberklassehersteller zu stehen.

Eigentlich ist die Versammlung lediglich Formsache, da Volkswagen 99,25 Prozent der Anteile an Audi innehat. Trotzdem spuckte Stadler große Töne, als er den Aktionären gegenüberstand. „Wir gehen mit einem hochmotivierten Team an unsere Aufgaben heran, mit dem klaren Anspruch auf die Nummer 1.“

Audi möchte auch in diesem Jahr Rekordwerte einfahren, in Europa und in der restlichen Welt. Erzrivale und Branchenspitzenreiter BMW hat sich ganz ähnliche Ziele gesteckt. Neben Marktturbulenzen und anderen Schwierigkeiten in Wachstumsländern drohen auch Probleme durch politische Konflikte. Autoliebhaber dürfen sich schon einmal die Hände reiben und gespannt sein, was die Autoindustrie in den nächsten fünf bis zehn Jahren für uns bereithält.

Foto: Teddy Leung / Shutterstock.com |

Quelle: Stern