Unsere wertvollsten Schätze brauchen es, bei viel Benutzung sogar mehrmals in der Woche oder täglich. Einfach den Rüssel reinhalten und laufen lassen, lautet die Devise. Die Rede ist natürlich vom kostspieligen Kraftstofftanken an einer der vielen Tankstellen in Deutschland. Woran dachtet ihr denn?

Die großen Mineralölkonzerne wie beispielsweise Aral verkauften 2013 deutlich weniger Benzin und Diesel als freie oder kleinere Tankstellen wie Total. Im Gegenzug nahmen die Benzinpreisschwankungen jedoch deutlich zu. Immer häufiger fallen oder steigen Preise um bis zu acht Cent am Tag. Dies liegt womöglich an der Markttransparenzstelle, wodurch Autofahrer über das Internet jederzeit die aktuellen Benzinpreise abrufen können.

Für Aral-Manager Stefan Brok zählt nicht das abgesetzte Volumen, sondern er möchte ein gutausgebautes Tankstellennetz haben, sodass Autofahrer öfter an Aral-Zapfen vorbeikommen. In diesem Jahr möchte Aral 70 Millionen Euro in neue Tankstellen investieren oder bisherige vergrößern. Eine neue Tankstelle kostet im Durchschnitt ungefähr drei Millionen Euro und beschäftigt 16 Mitarbeiter. Das Jahreseinkommen eines Tankstellenpächters beträgt ungefähr 55.000 Euro – allerdings im Idealfall nur bei größeren Konzernen.

Quelle: Welt