Betrügern ist einfach nichts heilig! Nicht einmal die gelben Engel. Denn wie der ADAC berichtet, treiben vor allem in Südosteuropa als Mitarbeiter getarnte falsche Abschleppfahrer ihr Unwesen und knöpfen arglosen Autofahrern Wartungs- und Abschleppkosten ab. Auf Folgendes solltet ihr also achten, wenn ihr mit dem Wagen in Ländern wie Serbien oder Ungarn unterwegs seid und eine Panne habt.

    
Der Automobilclub warnt, dass die Betrüger oft Fahrzeuge verwenden, die in ADAC-Farben und mit dem Logo des Clubs lackiert sind, und erklärt in einer Mitteilung: „Nur in Norditalien und auf der kroatischen Halbinsel Istrien, wo erstmals in diesem Sommer ein Straßenwachtfahrer stationiert ist, setzt der ADAC eigene Fahrzeuge und eigenes Personal im Look des Clubs ein.“

Solltet ihr eine Panne haben, rät der ADAC, zunächst den Auslandsnotruf zu kontaktieren. Die zuständige Auslands-Notrufstation vermittelt dann einen örtlichen Pannenhelfer oder einen Abschleppdienst.
„Der beauftragte Abschleppfahrer kennt stets den Namen und die persönliche Nummer des Hilfesuchenden und kann sich dadurch als ADAC-Dienstleister identifizieren.“

Vorsicht ist dagegen geboten, wenn unmittelbar nach einer Panne ein angeblicher Abschleppfahrer neben euch hält und Hilfe anbietet.
„In diesem Fall raten wir, den Schaden zunächst beim Auslandsnotruf zu melden und auf weitere Instruktionen zu warten. Ist eine Mobilfunkverbindung zum ADAC nicht möglich, empfiehlt es sich, das eigene Fahrzeug abzuschließen und sich einige Meter zu entfernen. Häufig haben Betrüger in ihren Abschleppfahrzeugen Störsender installiert, die das Telefonnetz unterbrechen.“