Abgefahrener Offroad-Umbau: Lamborghini Huracán wird zum „Jumpacan“– Der Lamborghini Huracán. Ein Geschoss von einem Supercar, das in Sachen Beschleunigung, Sound, Höchstgeschwindigkeit sowie Schönheit seinesgleichen sucht. Ein Wagen der wie nur wenige so prominent für Supersportautos steht. Nicht unbedingt ein Chassis, das man mit seiner schnittigen Form und dem brüllenden Doppelturbo mit dem Begriff „Offroad“ verbindet. Doch dieses Video zeigt: ein Fehler.

YouTube-Kanal „B is for Build“ hat 18 Monate an einem Biest von einem „Lamborghini Huracán“ geschraubt (oder dem, was davon übrig war, s. u.), um den Wagen für Geländerennen tauglich zu machen. Genauer: für das „Mint 400“, bei dem traditionell alle möglichen abgefahrenen Fahrzeuge an den Start rollen, auch gerne mal Panzer. Chris Steinbacher, so der Name des Kanalbetreibers, unterzog seinen „Jumpacan“ einer Testfahrt.

Ab in die Wüste

Die Basis dieses Wagens bildet ein Huracán, der bei einem Unfall als vermeintlicher Totalschaden endete. Das Team des Erbauers nahm einen 3-D-Scan des Wrack-Chassis vor, zog es gerade. Danach verfrachteten die Tüftler einen V8 in das Heck und koppelten ihr Aggregat an eine Sechsgang-Handschaltung von Graziano. Es folgte eine von SEM Dirt entwickelte Federung mit langem Federweg.

Die Bodenfreiheit beträgt dank 35-Zoll-Reifen vorne und 37-Zöllern achtern runde zwölf Zoll. Für die Bremsen musste ein Ford Shell GT 500 herhalten, zudem wurden ein Rennsport-Tank sowie ein Überrollbügel verbaut. Dann kamen Rennsitze hinzu. Der einstmals 76,1 Zoll breite Huracán misst so nach seiner Wiedergeburt beachtliche 102 Zoll. Doch genug der schnöden Worte, erlebt den Wüstenrenner bei der Testfahrt, bevor es im Dezember ernst wird.

Quelle: autoblog.com